Beyonces neuestes Musikvideo ist nicht ganz das, was sie erwartet hat

Seit ihrem Solodebüt im Jahr 2000 ist Beyoncé für ihre visuelle Kunst ebenso bekannt wie für ihre Musik. Neben berühmten Videos wie „Crazy in Love“ und „Single Ladies (Put a Ring on It)“ erfand Beyoncé mit „Beyoncé“, „Lemonade“ und „Black is King“ das visuelle Album als beliebtes Storytelling-Medium neu. Mehrere Künstler sind seitdem in ihre Fußstapfen getreten, darunter Janelle Monáe, Halsey und sogar die jüngere Schwester Solange. Bereits 2013 sagte der „Renaissance“-Sänger: „Ich sehe Musik. Es ist mehr als nur das, was ich höre. Wenn ich mit etwas verbunden bin, sehe ich sofort ein Bild oder eine Reihe von Bildern, die mit einem Gefühl oder einer Emotion verbunden sind.” Diese Qualität machte Beyoncé sogar 2014 zur meistausgezeichneten Künstlerin in der Geschichte der MTV Video Music Awards. erhielt den Michael Jackson Video Vanguard Award.

Aber trotz ihres atemberaubenden Covers von Beyoncés „Renaissance“ gab die Sängerin einen überraschenden Einblick in ihr neuestes Werk. Ein visuelles Album, Renaissance, kommt Berichten zufolge als nächstes, aber sie muss noch Musikvideos für alle Songs des Albums veröffentlichen, einschließlich der Lead-Single „Break My Soul“. Der Beyhive hingegen war hungrig nach Filmmaterial – und obwohl sie endlich etwas bekamen, war es nicht das, womit sie gehandelt hatten.

Das Video zu „Break My Soul (Cliquebait)“ ist genau das

Obwohl der Soundtrack zu Renaissance bereits veröffentlicht wurde, gibt Beyoncé ihre charakteristische Geheimhaltung über das Projekt nicht preis. Ein neues vierminütiges Video mit dem Titel „Break My Soul (Cliquebait)“ wurde am 4. August auf ihren YouTube-Kanal hochgeladen, was einige dazu veranlasste, sich zu freuen, dass das lang erwartete Musikvideo zu dem Song endlich veröffentlicht wurde. Leider war der Name nicht nur ein Wortspiel. Beyoncé selbst erscheint nur für die ersten 20 Sekunden, posiert auf einem Pferd und verbringt weitere 20 Sekunden auf einem Pferd, bevor sie für den Rest des Songs schwarz wird.

Ein Twitter-Nutzer drückte den Fans schnell seinen Unmut aus scherzhaft„Cliquebait??! Dieses Video wurde gemeldet. Ich hoffe, es hat sich gelohnt, Giselle“, hinterließ der zweite Vorname der Sängerin. Nächste fragte sich„Ich möchte wirklich wissen, wie wir mit dem 3-Bilder-Album abgeschnitten haben[s] bis 20 sek. Cliquen.“ Inmitten der weit verbreiteten Desillusionierung ein anderer Mann wies darauf hin dass Beyoncé genau das lieferte, was sie versprochen hatte: „Ich meine, sie sagte, es sei eine Bindung.“

Obwohl es so aussah, als würde ein vollständiges Video folgen, übertraf „Break My Soul (Cliquebait)“ in weniger als 24 Stunden 800.000 Aufrufe. Es gibt noch kein offizielles Veröffentlichungsdatum für das Video „Break My Soul“ oder das visuelle Album „Renaissance“, aber abgesehen von der überraschenden Veröffentlichung der Audioversion könnte es kommen, wenn wir es am wenigsten erwarten.